Vorlesetag 2017

von Anja Rocher Bürgermeister Unger liest bereits zum 10. Mal vor

Auch in diesem Schuljahr beteiligte sich die Grundschule der Karl-Weigand-Schule wieder am Bundesweiten Vorlesetag. Der Bundesweite Vorlesetag ist eine gemeinsame Initiative von DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung. Dieser Aktionstag für das Vorlesen findet seit 2004 jedes Jahr am dritten Freitag im November statt.

Der Bundesweite Vorlesetag setzt ein öffentlichkeitswirksames Zeichen für die Bedeutung des Vorlesens. Ziel ist es, Begeisterung für das Lesen und Vorlesen zu wecken und Kinder bereits früh mit dem geschriebenen und erzählten Wort in Kontakt zu bringen. 

Das Konzept ist einfach: Jeder, der Spaß am Vorlesen hat, liest an diesem Tag anderen vor – zum Beispiel in Schulen, Kindergärten, Bibliotheken oder Buchhandlungen. Im letzten Jahr waren es über 130.000 Teilnehmer, die geholfen haben, ein Zeichen für die Bedeutung des Vorlesens zu setzen. In diesem Jahr hatten sich über 170.000 Vorleser gemeldet.

Bürgermeister liest bereits seit 10 Jahren in der Grundschule der KWS vor

So auch der Florstädter Bürgermeister Herbert Unger. Die 2.Konrektorin der Karl-Weigand-Schule, Marianne Rösner-Messik, konnte ihn in diesem Jahr bereits zum 10. Mal als Vorleser für die Schülerinnen und Schuler der Jahrgangsstufen 3 und 4 in der Aula der Schule begrüßen.

Auch dieses Mal gelang es Herrn Unger nach wenigen Minuten die Kinder und Lehrkräfte mit seinem Buch "Ich, der Räuber Maiszerais und die berühmteste Tafel Schokolade der Welt" von Allan Ellsworthy so in eine Fantasiewelt zu entführen, dass in der Aula gespannte Ruhe einkehrte. Das Buch begann mit dem Erwachen der Hauptperson durch einen lauten Furz, was den Zuhörenden natürlich sehr gefiel. Die lustigen Formulierungen der Geschichte und vor allem der rüpelhafte Räuber, der manchmal etwas unbeholfen scheint, ließ die Kinder aufmerksam zuhören.

Das Publikum dankte Herrn Unger mit großen Beifall, er bekam die alljährliche Urkunde überreicht und versprach, auch im nächsten Jahr der Einladung wieder zu folgen, denn er ist überzeugt davon, dass die Kinder für das Lesen und Vorlesen Vorbilder brauchen, die ihnen Lesefreude vermitteln, damit sie später mit mehr Begeisterung selbst zu Büchern, Zeitungen oder E-Books greifen.

 

Bibliotheksleiterin liest spannende Geschichte und zeigt Bilder dazu

Den zweiten Teil des Vormittages gestaltete die Bibliotheksleiterin der Karl-Weigand-Schule Stephanie Bollinger. Sie hatte sich für diesen Tag etwas ganz Besonderes ausgedacht, um die jüngeren Kinder der Jahrgangsstufen 1 und 2 zu unterhalten: Die Geschichte von „Emma und der Blaue Dschinn“ von Cornelia Funke und Kerstin Meyer.

Hier entführte uns Frau Bollinger mit Emma und ihrem Hund Tristan mit Hilfe eines fliegenden Teppichs in den Orient, um einem kleinen blauen Dschinn seinen gestohlenen Nasenring wiederzubeschaffen, ohne den er keinen einzigen Wunsch erfüllen kann. Natürlich sind Emma und Tristan erfolgreich und dürfen sich am Ende doch noch etwas wünschen… Die liebevoll gezeichneten Bilder, projizierte Frau Bollinger an eine Leinwand, so dass alle Schüler die spannende Geschichte direkt mit schönen bunten Zeichnungen erleben konnten.

Zum Abschluss bekam Frau Bollinger einen großen Applaus des Publikums und alle sind schon gespannt auf die Abenteuer, die wir beim nächsten Vorlesetag erleben dürfen.

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